
Zacharias Reinhardt
Unser Planet ist in Gefahr (mal wieder)! Der machthungrige Außerirdische MegaTon kommt auf die Erde, um sie - wer hätte es gedacht - zu vernichten. Wird sein Plan gelingen?
Im September 2009 startete mein Freiwilliges Soziales Jahr (für mich Zivi) im Offenen Kanal Salzwedel (OKS). Gleichzeitig mit mir, bagann Alexander Molin ein mehrwöchiges Praktikum dort. Wie es im Offenen Kanal so üblich ist, besteht die Aufgabe eines Praktikanten darin, ein eigenes kleines Filmprojekt zu realisieren, mit allem was dazugehört. Normalerweise sind es immer Mein-Praktikum-im-OKS-Filme, also Filme über den OKS und darüber, was man dort so macht. Das hat Alex aber nicht so richtig angesprochen. Mein Bruder Vincent hat zu dieser Zeit seine letzten Tage dort verbracht (wegen der Ausbildung zum Mediengestalter Bild & Ton). Er kam mit einem alten Gnubbels-Drehbuch zu uns, das er wohl irgendwann 2007 mit dem damaligen FSJler aus Langerweile geschrieben hatte. Wir fanden die Idee ganz lustig und es war ein super Projekt, bei dem Alex die ganzen Programme (After Effects, Premiere, Blender etc.) lernen konnte. Wir zeichneten ein Storyboard und ein paar Skizzen der Charaktere und Umgebungen auf Papier. Mit diesen Vorlagen als Basis, erstellten wir die digitalen Charaktere mit Adobe Photoshop und die Umgebungen, Fahrzeuge und den Roboter mit Blender. Die Animationen entstanden in After Effects. Blöderweise war das Praktikum von Alex vorbei bevor wir mit den Film fertig wurden. Daher lag das Projekt lange Zeit auf Eis und ich konnte mich nicht richtig aufraffen den Rest abzuschließen. Zu diesem Zeitpunkt war ungefähr die Hälfte des Films fertig. Glücklicherweise hat Alex dann ca. ein halbes Jahr später nochmal ein Praktikum im OKS gemacht und wir konnten alle Szenen beenden. Als er dann wieder weg war, habe ich noch ca. zwei Wochen gebraucht, um den Film zu schneiden, zu vertonen, alle Fehler zu beheben usw.
In einer frühen Version des Films hatten Alex und ich den Charakteren unsere Stimmen verliehen. Allerdings klangen die noch etwas langweilig. Darum hat uns Jens Mattausch (Azubi im OKS), der jede Menge Spaß daran hat, alle möglichen Dialekte nachzuahmen, weitergeholfen und die Charaktere für uns synchroniersiert. Nach über einem halben Jahr und davon mindestens einem Monat Arbeit, ist der Film dann endlich fertig geworden.
der film ist super, schnieke, dufte, knorke, klasse, spitze, fantastisch, gut …
Hammer Film voll lustig
Mal eine Frage am ende wo die Seiten der Soundeffekte aufgelistet werden. Sind die kostenlos oder kosten manche Sounds etwas und gibt es da spezielle Lizenzen?